Welche Geschichten (Märchen!) kennen Sie, in denen Kleider eine Rolle spielen?
Was, glauben Sie, könnte der Autor mit diesem Titel signalisieren? Was könnte ein Thema der Erzählung sein?
Aufgaben:
Lesen Sie schnell Seite 5.
Dann schreiben Sie wer, wann und wo auf!
Spekulieren Sie: WAS?
Was ist der Beruf des Mannes?
Was hat der Mann in der Tasche?
Wie sieht der Mann aus? Wo finden Sie das genau im Text?
Was lernen wir über seinen Zustand (=condition) jetzt?
Seiten 6-13
Alle Gruppen: Wo findet man das Wort "schien" (von "scheinen" = to appear, to seem) in Ihren Seiten? Unterstreichen Sie das Wort!
Gruppe Eins:
Welche Adjektive finden Sie für den Schneider in Ihren Seiten? Schreiben Sie sie auf!
Was für ein Mensch hat diese Qualitäten?
Gruppe Zwei:
Welche Adjektive finden Sie für den Wirt und die Köchin in Ihren Seiten? Schreiben Sie sie auf!
Was für Menschen haben diese Qualitäten?
Welche Wörter für Essen/Getränke finden Sie in Ihren Seiten? Unterstreichen Sie sie!
Wer wird das ganze Essen bezahlen?
Gruppe Drei:
Nachdem der Schneider am gedeckten Tisch sitzt, was versucht er zu tun?
Was, glaubt der Kellner, sucht der Schneider?
Welche Wörter benutzt der Erzähler (=narrator) für den Schneider und das, was er tut? Schreiben Sie sie auf!
Was isst der Schneider?
Welche Geschichte erfindet die Köchin über das Leben des "hohen Gastes", des Schneiders?
Seiten 13-20
Gruppe Eins:
Wie isst Strapinski jetzt?
Wie interpretieren der Wirt und die Köchin, wie er isst?
Was macht der Kutscher? Warum?
Welchen wichtigen "Zufall" gibt es?
Gruppe Zwei:
Welchen "Wald" sieht St. auf dem Tisch vor sich?
Wer kommt? Wie beschreibt der Erzähler diese Männer als Gruppe?
Was machen diese Herren? Wie bieten sie St. ihren Tabak an? (Finden Sie die Verben, die ihren Stimmen beschreiben!)
Wozu beschliesst sich die Gruppe? (d.h., was wollen sie jetzt machen?)
Gruppe Drei:
St. fährt mit der Gruppe mit. Welcher "Zufall" macht die Pferdefahrt für ihn leichter und interessanter?
Was machen die Goldacher im Haus des Amtsrats? Was macht St. dabei? Warum spielt er nicht?
Wer ist Böhni? Wie beschreibt ihn der Erähler?
Was machen alle jetzt? Warum kann St. jetzt mitspielen?
Wer gewinnt? Warum ist das für St. besonders wichtig?
Seiten 20-29
Gruppe Eins:
Was macht St. nach dem Kartenspielen? Warum?
Wie sieht er dabei aus? Finden Sie Adjektive, die ihn und seine Kleider beschreiben!
Wem begegnet er? Finden Sie Adjektive, die diese Person beschreiben!
Wie ändert sich St. jetzt?
Nachher isst die Gruppe im Haus des Amtsrats. Was lernen wir bei diesem Essen über Nettchen? Welcher Wörter beschreiben sie?
Gruppe Zwei
Was macht St. am Schluss des Essens? Wie reagieren die anderen, besonders Nettchen? Warum ist das lustig?
Wieder im Gasthaus zur Waage: St. hat kein Gepäck. Was will St. finden? Was ist darin?
Welche Geschichte erfindet St., warum man nicht nach seinem Gepäck schicken soll? Warum scheint diese Geschichte zu stimmen?
Was findet St. am nächsten Tag in seinem Zimmer? Warum haben die Leute von Goldach ihm diese Dinge gegeben?
Gruppe Drei
Wie reagiert St. auf die Dinge in seinem Zimmer?
Wohin geht St.?
Seiten 26-8, Zeile 8 machen wir zusammen.
Seite 28, Zeile 9 ff: Vor welcher Entscheidung steht St.? Was liegt auf beiden Seiten dieser Entscheidung?
Wozu entschliesst er sich?
Warum tut er das aber nicht?
Wie ändert sich St. jetzt?
Seiten 30-36
Wichtige Worte/Sätze
Seite 30:
die Furcht vor der Schande
das ehrliche Gewissen
Sein angeborenes Bedürfnis
hatte ihn in diesen Konflikt geführt
und sein Gewissen war nur insoweit mächtig
Er war bereits nicht mehr erstaunt über sein Glück, das sich von selbst zu verstehen schien
dann aber von irgend einer grossen Stadt aus zu melden, dass das unerbittliche Schicksal ihm verbiete je wiederzukehren
Seite 31-32 oben:
Am liebsten wäre er freilich als Schneidermeister in Goldach geblieben...allein war es klar, dass er hier nur als Graf leben konnte.
dass das Fräulein hin und wieder die Gräfin genannt wurde.
Wie konnte er das Schicksal, das ihn gewaltsam so erhöht hatte, so frevelhaft Lügen strafen und sich selbst beschämen?
In tiefes, einfaches Schwarz gekleidet erschien er und verkündete....dass er genötigt sei zu verreisen.
Nettchen...schien....bald rot, bald blass...
Es wurde ihm nun klar, dass er eigentlich nur dieses Wesens halber so lange dageblieben sei...
dass aber der ganze Handel eben eine Unmöglichkeit darstelle...
Seite 32
Nettchen ging an ihm vorüber und schien...nach ihrem Wagen zu suchen....
fiel sie ihm ohne weiteres um den Hals....
Str. aber verlor in diesem Abenteuer seinen Verstand und gewann das Glück...
So hat sich denn das Schicksal und der Wille dieses ... Mächens erfüllt!
Seite 33
noch neulich musste ich den...Melchior Böhni heimschicken...und sie hat ihn noch schrecklich verhöhnt...
die Verlobung gefeiert
Str. brachte zur Verlobung Brautgeschenke, welche ihn die Hälfte seines...Vermögens kostete; die andere Häfte verwandte er zu einem Feste....
eine Schlittenfahrt und einen Ball...
in dem...Gasthaus, welches auf einer Hochebene....genau in der Mitte zwischen Goldach und Seldwyla
Seite 34
die Seldwyler auf den gleichen Tag wie die Goldacher auch eine Schlittenfahrt verabredeten...und zwar eine kostümierte oder Maskenfahrt.
Im ersten Schlitten sass Str. mit seiner Braut, in einem ... Überrock aus grünem Sammet...
N. war ganz in weisses Pelzwerk...blaue Schleier....
sein Schlitten...ein vergoldetes Frauenbild...vor sich, die Fortuna vorstellend...
Seiten 35-6
Im Teiche Bethesda...kutschierte M. Böhni still und vergnügt.
From this point on 35 to 36 we'll discuss in class.
Seiten 36-45
Wichtige Worte/Sätze
Seiten 36-7
nur der Graf selbst hegte ...dunkle Empfindungen...
und nicht einmal bemerkt hatte, woher die Leute gekommen waren.
M. Böhni...nannte laut...eine ganz andere Ortschaft als den Ursprungsort des Maskenzuges.
in den Tanzsaal
die Musiker
erschien eine Gesandtschaft der Seldwyler...
einen Schautanz
versprach man sich...einen tüchtigen Spass...
setzte sich..in einem grossen Halbring, in dessen Mitte Str. und Nett. gläzten gleich fürstlichen Sternen.
Schneidergruppen...führten in ... Gebärdenspiel den Satz "Leute machen Kleider" und dessen Umkehrung....
eine dürftige Person...welche,... umgewandelt, sich in höchsten Ansehen...einherging.
Seiten 37-8
Auch die Tierfabel...
Ring von Zuschauern, dessen innerer Raum endlich leer ward.
beschritt eine letzte Erscheinung den Kreis.
Es war ein schlanker junger Man in dunkelm Mantel, dunklen schönen Haaren und mit einer polnischen Mütze; es war niemand anders als der Graf Str.....
die Gestalt...
die Mitte des Ringes...den Mantel auf den Boden....
Er zog einen beinahe fertigen Grafenrock hervor...nähete.....
zog...das Prachtkleid an
...dass er endlich als das leibhafte Ebenbild des Grafen dastand.
warf das Pack....in die Tiefe des Saales, als wollte er sich ewig von seiner Vergangenheit trennen.
Seiten 38-9
beging er....den Kreis...bis er vor das Brautpaar gelangte.
Plötzlich fasste er den Polen...fest ins Auge...
...rief er...gegen den Unglücklichen aus...den Bruder Schlesier...
Der mir aus der Arbeit gelaufen ist...
Stehen Sie in Arbeit zu Goldach?
...gab er dem bleich und lächelnd...Grafensohn die Hand, welche dieser willenlos ergriff wie eine feurige Eisenstange....
Nun kamen die Seldwyler Leute alle herbei...um Str. und seinen ehemaligen Meister...
die Seldwyler...marschierten...aus dem Saale, wähend die Goldacher, unter welchen B. die Erklärung des Mirakels blitzschnell zu verbreiten gewusst hatte, dureinander liefen....so dass es einen grossen Tumult gab.
Seite 40
der Saal beinahe leer...Leute standen an den Wänden...verlegen...ein paar junge Damen hielten sich in einiger Entfernung von N....
Das Paar aber sass unbeweglich auf seinen Stühlen gleich einem steinernen ägyptischen Königspaar....
N., weiss wie Marmor....sah ihn seltsam von der Seite an.
Da stand er langsam auf und ging...während grosse Tränen...fielen.
Er ging durch die Goldacher und Seldwyler...wie ein Toter...
...sie liessen ihn auch passieren...ohne zu lachen oder harte Worte nachzurufen.
er wandelte halb unbewusst, nur in der Meinung, nicht mehr nach Goldach zurückzukommen, dieselbe Strasse gegen Seld. hin....
Das erste deutlich Gefühl....war..einer ungeheuren Schande, gleich wie wenn er ein wirklicher Mann von Rang und Ansehen gewesen und nun infam geworden wäre durch Hereinbrechen eines verängnisvollen Unglückes.
dieses Gefühl...in eine Art Bewusstsein erlittenen Unrechts....
bis zu seinem Einzug in die verwünschte Stadt, nie ein Vergehen ... dass er je wegen einer Lüge oder einer Täschung gestraft oder gescholten worden wäre...
und nun war er ein Betrüger geworden dadurch, dass die Torheit der Welt ihn in einem unbewachten und sozusagen wehrlosen Augenblicke überfallen...hatte.
..er hasste und verachtete sich jetzt, aber er weinte auch über sich und seine unglückliche Verirrung.
Seite 42
seine Gedanken...zu der verlassenen Braut...sich aus Schamm vor der Unsichtbaren..
Das Unglück und die Erniedrigung zeigte ihm...das verlorene Glück und machten aus dem unklar verliebten Irrgänger einen verstossenen Liebenden.
Es waren die Seldwyler...
tat einen gewaltigen Sprung über den Strassenrand .... des Waldes.
schlief ein...
Seiten 42-3
erhob Net. ....von ihrem...Sitze...länger als eine Stunde...indem sie bitterlich zu weinen begann und ratlos nach der Türe ging.
Da man aber, wenn man weint, fast immer zugleich auch die Nase schneuzen muss, so sah sie sich doch genötigt das Taschentuch zu nehmen und tat einen tüchigen Schneuz, worauf sie stolz und zornig um sich blickte.
M. Böhni...freudlich, demütig und lächend näherte...nunmehr einen Führer und Begleiter nach dem väterlichen Hause....
Teich Bethesda...hier...zurücklassen...die Fortuna...nach Goldach hin geleiten.
Ohne zu antworten, ging sie festen Schrittes...wo der Schlitten...stand....ergriff das Leitseil und die Peitsche...trieb sie...die Pferde an und fuhr auf die Landstrasse hinaus in starken Sätzen....
auf der Seldwyer Strasse...
...entdeckte Herr. B....und lief in der Richtung gegen Goldach mit Hoho!...jagte mit seinem eigene Schlitten der entflohenen oder nach seiner Meinung durch die Pferde entführten Schönen nach...
Warum N. jenen Weg eingeschlagen...ist nicht sicher zu berichten.
Seiten 44-5
...sie selbst wusste es nicht; es war wie im Schlafwandel geschehen.
Ich muss noch zwei Worte mit ihm sprechen, nur zwei Worte.
Diese beiden Tatsachen scheinen zu beweisen, dass nicht ganz der Zufall die feurigen Pferde lenkte.
...die Lenkerin die traurigen, aber dennoch scharfen Augen ...auf den Weg heftete...
Was sind Glück und Leben! von was hangen sie ab? Was sind wir selbst, dass wir wegen einer lächerlichen Fastnachtslüge glücklich oder unglücklich werden? Was haben wir verschuldet, wenn wir durch eine fröhliche gläubige Zuneigung Schmach und Hoffnunglosigkeit einernten? Wer sendet uns solche einfälltige Truggestalten, die zerstörend in unser Schicksal eingreifen, während sie sich selbst daran auflösen wie schwache Seifenblasen?
...mehr geträumte als gedachte Fragen....
ihre Augen...einen ... dunklen Gegenstand...zur Seite der Strasse
Es war der ...Wenzel...
Nettchen hielt unwillkürlich die Pferde an...
ausstieg...
Ja, er war es...schön und edel...der schlanke Leib und die geschmeidigen Glieder....Kleider machen Leute!
Denken Sie über jede Frage nach, und finden Sie dann Stellen im Text, die Ihre Antworten bestärigen. Schreiben Sie Ihre Antworten und diese Textstellen (in Stichwörtern) auf! Wenn Sie dieses Blatt ausfüllen können, werden Sie für das Schlußexamen gut vorbereitet sein!
Für jede Hauptfigur:
Beschreiben Sie ihn/sie:
Was ist seine/ihre Vergangenheit?
Wie sieht er/sie aus?
Was macht er/sie während der Novelle?
Wie ist sein/ihr Verhältnis zur Umwelt, und/oder zu seinen/ihren Mitmenschen? Beeinflußt er/sie die Umwelt oder umgekehrt?
Ist er/sie ein guter oder ein schlechter Mensch?
Inwiefern sieht man seine/ihre Charakterqualitäten im Aussehen?
Inwiefern liegen seine/ihre Charaktereigenschaften in seiner/ihrer Vergangenheit begründet?
Beschreiben Sie die Stadt Goldach und ihre Einwohner als Gruppe: Sind sie gut, schlecht, warmherzig, engstirnig, geizig, hilfsbereit, oder? Finden Sie mindestens 5 Adjektive, die zu ihnen passen, und geben Sie Beispiele im Text, die diese Eigenschaften bestätigen! Nennen Sie auch Symbole, die ihre Qualitätet repräsentieren!
Denken Sie darüber nach, wie der Erzähler zu seinen Charakteren steht:
In welcher Person wird erzählt (d.h., in der ersten Person singular=ich, oder?)
Ist der Erzähler allwissend, d.h. gibt er vor, immer alles über seine Charakter zu wissen (auch was sie denken und fühlen, und was sie in Zukunft tun werden, bez. was auf sie kommen wird?)
Inwiefern ist Kleider machen Leute eine Novelle, d.h., welche Charakteristiken einer Novelle können Sie entdecken, und wo finden Sie sie?
Machen Sie eine Liste, und schreiben Sie zu jedem Punkt eine Stelle im Text, wo sie ihn finden!
Welche Merkmake einer Novelle sind nicht vorhanden? Machen Sie eine Liste!
Questions to think about for possible English essay:
What is the main theme of the story and how does Keller develop it through the various phases of the Novelle?
What plays a larger role in the story, God (=transcendental values) or social relations? Why do you say this?
What do you think Keller's view of society was? Are the rules of society suited to the people who live in it?
What is the relationship between the individual and the society in which he/she lives? Does society influence the individual more, or does the individual influence society more?
Speculate on what Keller's views of society might have had to do with his being a Swiss citizen!
Keller was a poetic realist. How would you prove or disprove this statement based on Kleider machen Leute?
Discuss the roles of Schein and Sein in the Novelle!
Discuss the roles of Schicksal and Zufall in the Novelle! (They don't have to be opposed to each other, i.e. it isn't Schicksal VS Zufall, but rather what role each seems to/really plays in the story.)