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BIEDERMEIER (1815-1848)**:

Eine apolitische Übergangsphase zwischen der Romantik und dem Realismus


** Woher kommt der Name Biedermeier? Ein Autor parodierte einen Mann namens Gottlieb Biedermeier, einen Schullehrer aus Schwaben. Diese Parodiefigur war ein Spiesser, der sich nur um sein Privatleben und um das Kleine, Niedliche kümmerte.
  1. Die SchriftstellerInnen im Biedermeier hatten keinen einheitlichen Stil, auch bildeten sie keine einheitliche Gruppe, die sich kannten und trafen, wie z.B. in der Romantik.

  2. Nach den Revolutionskriegen wollen diese Menschen Ruhe und Ordnung1, privates Glück und inneren Frieden.

  3. Nach der Hoffnung der Französischen Revolution glaubten sie, daß es eine Diskrepanz zwischen Ideal und Wirklichkeit2 gab, und sie resignierten. Sie waren für die Mäßigung3, sie unterwarfen4 sich der existierenden staatlichen und sozialen Ordnung.

  4. Charakteristiken der Literatur:
    • Betont5 innerlich, oft melancholisch.
    • Einfach6 in Sprache und Form.
    • Liebe zum Kleinen, zum Alltäglichen, zur Natur.
    • Exakte und detaillierte Beschreibungen.

Biedermeier gab es auch in der Wohnkunst und in der Malerei.

Die wichtigsten Menschen:



Junges Deutschland / Vormärz
Historischer Hintergrund

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