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ARTHUR SCHNITZLER (1862-1931)


Sein Leben

1862 in Wien als Sohn eines erfolgreichen Medizinprofessors geboren, 1931 in Wien gestorben. Schnitzler studierte Medizin, wurde praktischer Arzt, und lernte früh viel über die Psychoanalyse Sigmund Freuds.

Um ihn und Hofmannsthal begann der Kreis des Jungen Wien, und Schnitzler gab allmählich seine Arztpraxis auf, um als freier Schriftsteller zu arbeiten. Er machte nicht die Krise durch, die viele Schriftsteller und Intellektuelle um diese Zeit durchmachten, aber später im Leben wurde er immer pessimistischer.

Die meisten seiner Werke sind Skizzen, novellistische Erzählungen und Dramen. Er glaubte, wie Freud, daß wichtige seelische Antriebe aus dem Unbewußten kommen, aber er teilte nicht Freuds Idee, daß das Unbewußte sich erklären und therapeutisch auflösen lasse. Das Individuum war, glaubte er, von außen bestimmt, von einer Mischung aus unbewußten Antrieben und materiellen Interessen. Man nennt ihn einen skeptischen Humanisten.


Im Internet:


Fragen etc. zu Liebelei.

Wichtige Werke:


Impressionismus.
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