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DER NATURALISMUS (1880-1900)


  1. Der Naturalismus war eine Bewegung in ganz Europa, wie zum Beispiel bei dem Franzosen Emile Zola (1840-1902), dem Norweger Henrik Ibsen (1828-1906) und dem Schweden August Strindberg (1849-1912). Die Skandinavier waren für den deutschen Naturalismus besonders wichtig.

  2. Die Naturalisten sahen den Menschen als Produkt seiner Vererbung und seines Milieus1, und er ist von diesen Faktoren determiniert (=Social Darwinism).

  3. Es gibt überhaupt2 keine Metaphysik mehr, keine Ethik, nichts Transzendentales.

  4. Charakteristiken der Literatur des Naturalismus:
    • Die Naturalisten setzten3 die objektivierende Tendenz, die im Realismus begann, radikal fort.
    • Sie wollten die Welt schildern4, genau wie sie wirklich ist, ohne alle poetische Verschönerung. Man zeigte:
      • Das Häßliche
      • Sex
      • Die Triebe
      • Die Probleme der kleinen Menschen
      • Viel Gesellschaftskritik, besonders die Gesellschaft der Großstädte.
    • Der Dichter soll wie eine Kamera alles wiedergeben, mit wissenschaftlicher Exaktheit.
    • Er soll aber doch die kausale Zusammenhänge5 klar zeigen, d.h. zeigen, warum die Welt so ist.

  5. Für die Naturalisten waren die Ideen von Ludwig Feuerbach, Charles Darwin und Karl Marx wichtig.

Die wichtigsten Menschen:

Gerhard Hauptmann (1862-1946)
Arno Holz (1863-1929)

Historischer Hintergrund.
Impressionismus, Symbolismus, Expressionismus.
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