Ger 342: German Literature
Oregon State University
March 10, 1998


Jakob Heinrich Heine (1797-1856)

von Moeko Toyoda

 Heinrich Heine wurde am 13. Dezember 1797 geboren. Seine Eltern, Samson Heine und Betty Heine, hatten vier Kinder. Heine wurde von seinen Eltern Harry genannt, um seine Vorfahren zu ehren. Er besuchte einen Kindergarten und eine hebräische Schule. Er trug sich 1807 in die Privatschule ein. Seine Eltern wollten, dass er Geschäftsmann wurde, deshalb trug er sich 1814 in die Geschäftschule ein. Obwohl er später bei einer Bank arbeitete, hatte er keinen Erfolg. Sein Onkel, Salomon Heine dachte, dass Heine Jura studieren sollte. Im Herbst 1819 trug er sich an die Universität Bonn ein. Nach einem Jahr in Bonn wechselte er auf die Universität Göttingen über, weil die Studenten und die Fakultät weniger nationale Begeisterung als an der Universität Bonn hatten. Obwohl er im Studentenklub mitmachten wollte, wurde er wegen seines jüdischen Hintergrunds abgelehnt.

Heine wurde später nach Berlin geschickt, um seine Studien fortzusetzen. Die Universität war neu, und Heine freute sich über seine Studien. Er mochte die Seminare and die Universität mehr als in Göttingen. Er machte viele soziale Verbindungen in Preussen. Er hatte auch literarischen Erfolg: sein erstes Buch wurde veröffentlicht. Es hiess Gedichte und wurde 1822 geschrieben. Vielleicht war seine Verbindung mit dem Verein für Kultur und Wissenschaft der Juden für ihn am wichtigsten. Da er die Verbindung mit anderen jüdischen Studenten hatte, konnte er über die Juden in der europäischen Kultur lernen und war dankbar für das Erbe seiner Vorfahren. Er schrieb 1840 einen Roman, Der Rabbi von Bacherach, der sich auf seine Forschung stützte. Heine ging 1824 nach Göttingen zurück, um den Abschluss zu machen. Im Juli 1825 bekam er den Doktor in Jura. Er wurde bald darauf Protestant und wurde Heinrich getauft. Heine bestand darauf, dass sine Bekehrung sein "Entreebillet zur europäischen Kultur" war.

In dieser Zeit hatte er schon genug Fähigkeit, Schrifsteller zu sein. Er fing 1817 seine Gedichte in Zeitschriften zu veröffentlichen an, zum Beispiel das Buch der Lieder, das Gedichte enthielt, die zwischen 1810 und 1820 entstanden waren. Sein Buch revidierte er später und machte daraus fünf Teile: Junge Leiden, Lyrisches Intermezzo, Die Heimkehr, Aus der Harzreise und Die Nordsee. Diese Gedichte hatten bis zum Ende des 19. Jahrhunderts einen grossen Ruf in der deutschen Literatur.

Seine Gedichte sprechen oft über das Thema der unerwiderten Liebe. Sie schliessen mit einem ironischen Ende. Wenn man seine Gedichte liest, kann man verstehen, dass die über Selbsreflexion sind. Zuerst konnten die meisten berühmten Komponisten unglücklicherweise die Gedichte im Buch der Lieder nicht verstehen. Seine idealistische und ironische Idee von der Welt ging seiner Zeit voran. Er verdiente tatsächlich kein Geld von den ersten Gedichten.

Im Jahre 1826 gab es eine wichtige Stunde für Heine. Er traf Julius Campe, einen fortschrittlichen Verleger in Hamburg. Heine verkaufte Campe das Recht seiner Arbeit Die Harzreise. Campe veröffentlichte später Reisebilder I. Obwohl das Buch zuerst keinen besonderen Eindruck auf die Welt machte, war Heine schon 1831 ein berühmter Schriftsteller in Deutschland. Er benutzte in seinen Werken seine Erfahrungen und erklärte seine Ideen über die Politik mit Humor. Seine Schriften zeigen Liebe, Gefühl und Natur. Er sprach oft über die Gesellschaft und die individuelle Freiheit.

Obwohl Heine in dem Jahre 1830 für seine Prosa und seine Lyrik berühmt war, war seine Zukunft noch ungewiss. Er war mit seiner Situation nicht zufrieden. Er entschloss sich endlich, nach Paris auszuwandern. Er kam 1831 in Paris an, und er blieb da bis zu seinem Tod. Er lebte sich in Paris auf, weil es dort eine weltgewandte politische Umwelt gab. Er konnte sie in Deutschland nicht finden. Er wurde von der literarischen Gesellschaft wegen guter Übersetzungen seiner Bücher angenommen. Heine wollte Informationen über die Kultur und die Politik in Frankreich zur der deutschen Gesellschaft bringen, zum Beispiel schrieb er 1831 einen Bericht über eine Kunstausstellung in Paris. Über die französische Bühne und Französische Maler wurden in Frankreich populär. Er schrieb zwischen den Jahren 1830 und 1840 über den kulturellen und politischen Fortschritt in der revolutionärsten Stadt in Europa. Heine versuchte auch die deutsche Kultur nach Frankreich zu bringen. Das Buch, Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland stellte das deutsche intellektuelle Leben vor.

Heine was gegen den extremen Nationalismus. Aber es war schwer, seine Opposition in seinem Werk zu zeigen. Er gehörte keiner politischen Organisation an. Aber die deutsche Regierung verbot 1835 den Verkauf seiner Bücher. Heine und andere Schriftsteller kämpften gegen das Verbot. Natürlich konnte er weniger literalische Werke für fünf Jahre produzieren. Gegen das Ende des Jahrzehntes hatte er wieder sein Selbsvertrauen. Der grosse Grund ist, dass er den Schriftsteller Ludwig Börne kennenlernte. Börne und Heine hatten viel gemeinsam. Sie waren beide liberale Juden und lebten in Frankreich. Sie erkannten, dass sie dieselben Ziele in ihren Werken hatten. Aber obwohl sie zuerst einander bewunderten, waren sie später nicht mehr Freunde. Börne schrieb eine ungünstige Diskussion über Heine in seinen Werken.

Heine heiratete 1834 Crescence Eugenie Mirat, die er Mathilde nannte. Er veröffentlichte 1840 Heinrich Heine über Ludwig Börne. Er zeigt zwei verschiedene Sorten der Radikalen. Nazarene, das heisst Börne, ist eine konservativer Katholik. Hellene ist ein Radikaler und glaubt, dass die Revolution die politische Situation ändern kann. Obwohl sein Buch nicht so populär wurde, hatte er jetzt einen positiven Wendepunkt in seinem Beruf. Er wurde radikaler und politischer in der vierziger Jahren. Seine Werke wurden auch politischer, wegen der neuen politischen Atmosphäre in Deutschland. Es gab viele politische Aktivitäten gegen die Aristokratie.

Heine kannte die Autoren von vielen verschiedenen literarischen Gruppen, und er lernte auch Karl Marx, den berühmtesten Mann in dieser Zeit, kennen. Heine hatte drei Ziele: Er wollte die deutsche Regierung und preussische Bürokratie ändern. Zweitens betonte er den Nationalismus und schlug die politische Revolution vor. Drittens wollte er die Deutschen dazu animieren, an politischen Aktivitäten teilzunehmen. Diese Aktivitäten sollten gemacht werden, um die individuelle Freihit zu bekommen.

Es gab drei Veränderungen am Ende von Heines Leben. Sein erstes Problem war ein Erbschaftstreit zwischen Heine und seinen Verwandten. Heine bekam endlich sein vererbtes Geld und versprach, dass er nichts Schlechtes über seine Familie schreibt. Heine hatte ein anderes, grösseres Problem mit seiner Gesundheit. Er hatte starke Kopfschmerzen, weil er an Syphilis litt. Er musste in den letzen Jahren seines Lebens ganz im Bett bleiben. Er ist am 17. Februar 1856 gestorben.

Obwohl er seit 1820 stark an die Sinnlichkeit glaubte, lehnte er in seinem Werk sowohl Sinnlichkeit als auch Spiritismus ab. In seinen letzten Gedichten schrieb er oft, dass es mehr Bösees als Göttliches in der Welt gibt. Wegen dieser pessimistischen Idee war er noch radikaler in der Politik. Er dachte, dass er sich auf jüngere und stärkere Leute verlassen musste, um die Schlacht des Lebens zu kämpfen. Obwohl seine Lyrik jetzt sehr berühmt ist, war er zu seiner Zeit wichtiger für seine witzige Prosa und seinen politischen Journalismus. Seine sarkastischen Werke wurden nach seinem Tod besser aufgenommen. Seine liberalen und radikalen Ideen wurden von der deutschen Gesellschaft nicht angenommen, aber viele radikale Sozialisten folgten seiner Idee.


LITERATURVERZEICHNIS

  1. Eliza Marian Butler. Heinrich Heine, A Biography. London: Hogarth Press, 1956.

  2. Rudolf Walter Leonhardt. Heinrich Heine. ________: Hoffmann and Campe, 1972.

  3. James Hardon and Christoph E. Schweizer, Eds. "Heinrich Heine." Dictionary of Literary Biography, Vol. 90. Detroit: Gale Research, 1989.