Die Anfänge liegen in den Liedern der Kulten des antiken Griechenlands, die man auf der Leier begleitete2.
Die Lyrik versteht man als die subjektivste der Gattungen; denken Sie nur an Liebes- und Naturgedichte! Natürlich gibt es aber auch andere Arten3 von Lyrik, zum Beispiel Gedankenlyrik oder politische Lyrik.
Charakteristiken der Lyrik:
Die Lyrik hat meistens keine freie Sprache, d.h. sie hat oft ein bestimmtes Metrum, einen bestimmten Reim, Strophen, Verse, usw. Es gibt aber auch Prosagedichte, deren Sprache weniger gebunden4 ist.
Die Lyrik hat auch Bildhaftigkeit (man soll im Kopf ein Bild sehen), Klanghaftigkeit (man soll im Kopf etwas hören), Assoziationsreichtum (man soll an vieles denken, wenn man sie liest).
Verschiedene Formen der Lyrik: Ballade, Distichon, Elegie, Hymne, Lied, Meistersang, Ode, Haiku, Limerick, usw.