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FANNY LEWALD (1811-1889)


Ihr Leben

In Ostpreussen als "höhere Tochter" geboren, lebte Lewald ab 1845 in Berlin. Als Frau ihrer Zeit hatte sie eine relative gute Bildung, aber sie fühlte immer, dass ihre Bildung nicht so gut wie die ihrer Brüder war. Ihre Eltern wollten, dass sie einen von ihnen ausgesuchten Mann heiratete, aber sie lehnte ab und sagte, sie wolle nicht aus finanziellen Gründen heiraten.

1841 begann sie zu schreiben, als ihr Cousin sie bat, Artikel für seine Zeitschrift Europa zu schreiben. Bald verdiente sie genug als Schriftstellerin, um davon zu leben. Im Alter von 32 Jahren verliess sie das Haus ihrer Eltern und machte grosse Reisen. 1853, nach einer langen Freundschaft, heiratete sie den Autor Adolf Stahr. Sie war Jüdin, aber sie tritt 1828 zum Protestantismus über.

In ihren vielen Werken tritt für die Emanzipation des Bürgertums, der Juden und der Frauen ein. Sie schrieb phatasievolle Erzählungen und Reisebilder. Nach der Revolution von 1848 begann die "deutsche George Sand" einen einflußreichen politisch-literarischen Salon in Berlin. Sie beachtete kaum die Traditionen und Konventionen ihrer Zeit und führe das Leben einer Intellektuellen.


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Wichtige Werke:


Realismus
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