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SIEGFRIED LENZ (geb. 1926)


Sein Leben

Lenz wurde 1926 in Lyck in Ostpreußen geboren und lebt in Hamburg. Lenz ist der Sohn eines Zollbeamten in Masuren. 1939 kam er in die Hitler-Jugend, und 1943 machte er seine Notabitur. Dann diente er in der Kriegsmarine, und er überlebte die Versenkung seines Schiffes. Er desertierte in Dänemark und kam in englische Kriegsgefangenschaft. 1945 begann er in Hamburg Philosophie, Anglistik und Literaturwissenschaft zu studieren. Zur gleichen Zeit schrieb er für verschiedene Zeitungen, und 1950 wurde er Feuilletonredakteur.

Von 1965 bis zum Beginn der 70er Jahre arbeitete er in Wahlkämpfen für die SPD. Unter anderen erhielt er den Bremer Literaturpreis (1961), den Literaturpreis der deutschen Freimaurer (1970) und den Thomas-Mann-Preis (1984).

Lenzs Werke sind sehr populär, und Kritiker haben ihm vorgeworfen, nur Bestseller schreiben zu wollen.


Zu seinem Roman: Die Deutschstunde

Wichtige Werke


Literatur 1945-97
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