GER 341: German Literature
Oregon State University
December 3, 1997

Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)
von Heather E. Ovrebo

Lessing war ein wichtiger Denker, Kritiker, und Autor in Deutschland. Er war sehr klug, und er schrieb viel über Religion und Toleranz. Er hatte eine Begeisterung für die deutsche Literatur, und er beeinflusste die deutsche Literatur. Er erkannte die Regeln der Literatur an, aber er schrieb auch mit seinen eigenen Ideen und Zielen.

Er wurde am 23.Januar im Jahr 1729 in Kamenz geboren. Kamenz ist eine kleine Stadt ungefähr dreissig Meilen nordöstlich von Dresden (Garland 4). Er lebte in einer kleiner Stadt, aber sie hat ihn nicht viel beeindruckt. Er schrieb in seinen Werken über Kamenz nicht. Er mochte grosse Städte, und er dachte, dass Kamenz keine intellektuelle Umwelt war (Garland 4).

Lessings Familie war sehr arm, und sein Vater war Pastor. Sein Vater hiess Johann Gottfried Lessing, und er lebte von 1693 bis 1770 (Garland 4). Er studierte Theologie an der Universität von Wittenberg. Er heiratete Lessings Mutter, Justina Salome Feller, im Jahr 1725. Sie hatten zwölf Kinder, aber nur sieben lebten. Johann Gottfried Lessing schrieb bis 1732, und er veröffentlichte theologische Werke (Garland 5). Weil sein Vater Pastor war, hatte Gotthold immer viel Respekt vor dem Christentum (Garland 5).

Im Jahr 1741 ging Gotthold zur St. Afras Schule in Meissen. Der Lehrplan der Schule war sehr schwer. Religion war für diese Schule sehr wichtig. Latein war am wichtigsten für die St. Afras Schule. Griechisch, Französisch, Mathematik, Geschichte und Geographie waren auch wichtig. Musik, Zeichnen und Italienisch waren Wahlfächer. Klimm war ein Mathematiker, der Lessing beeinflusste. Klimm führte Lessing in die moderne deutsche Literatur ein (Garland 6). Lessing besuchte seine Familie nur zweimal, weil er nicht viele Ferien hatte (Garland 6). Am 15.Dezember 1745 begann der zweite schlesische Krieg, und er verliess St. Afras Schule im Juni 1746 (Garland 7).

Am 20.September 1746 ging Lessing an die Universität Leipzig. Leipzig war wichtig für die Literatur. Er wollte Theologie studieren. Zwei Professoren beeinflussten Lessing. Sie hiessen Christ, der Philologe war, und Kästner, der Mathematiker war (Garland 8). Er lernte einen Freund, Christlob Mylius kennen, der sieben Jahre älter war. Lessing bewunderte Mylius, und sie waren gute Freunde. Lessing begann Tanzen und Fechten zu nehmen (Garland 8). Durch Mylius hatte Lessing Verbindungen zu SchauspielerInnen und Theatergruppen. Er plante die Komodie Der junge Gelehrte (Garland 8). Es wurde im Januar im Jahr 1748 zuerst aufgeführt. Seine Eltern mochten das Drama nicht (Garland 8). Lessing ging nach Hause für drei Monate zurück, um mit seinen Eltern zu sprechen, aber sie wollten, dass er Medizin studiert. Er entschloss sich Medizin zu studieren, und er ging nach Leipzig zurück (Garland 9).

Als er nach Leipzig zurück ging, schrieb er Komödien wieder, und er ging auch zum Theater als Dramaturg und Kritiker (Garland 9). Das Theater hatte kein Geld, und die SchauspielerInnen gingen weg (Garland 9). Er blieb, um Schulden abzubezahlen. Es war zu viel zu tun, und er ging bald auch weg (Garland 9). Er entschloss sich im August 1748 an der Universität Wittenberg zu studieren, aber es war für ihn nicht das richtige, und er ging dann nach Berlin (Garland 9).

Berlin war das Zentrum für freie Gedanken in Deutschland (Garland 11). Leute konnten sich religiöse Ideen ohne Angst ausdrucken. Lessing lebte mit Mylius, und er half mit Artikeln für die Berlinische priviligierte Zeitung. Lessing musste Geld von seinen Eltern bekommen, weil er nicht genug Geld hatte. Im Jahr 1750 schrieben Mylius und Lessing eine Vierteljahresschrift über das Theater (Garland 11). Es wurde Contributions to the History and Encouragement of the Theater gennant. Lessing war jetzt ein ernster Kritiker (Garland 11).

Mylius gab seine Stelle an der Berlinische priviligierte Zeitung auf, und Lessing übernahm diese Stelle. Er hatte jetzt genug Geld, weil er ein kleines Einkommen hatte (Garland 12). Weil er viel Erfolg als Kritiker hatte, war sein Fortschritt in Berlin gut, aber langsam (Garland 12).

Am Ende von dem Jahr 1751 ging Lessing nach Wittenberg zurück. Er wollte sich weiterbilden. Im April 1752 bekam er seinen Magister (Garland 12). Er entschloss sich, nach Berlin zurückzugehen. Im November 1752 schrieb Lessing Zeitschriften wieder. Er war jetzt Mitglied in dem Montag Klub. Der Montag Klub war ein literarischer Klub, dessen Mitglieder sich einmal pro Woche trafen. In dem Montag Klub traf Lessing den Dichter Ramler (Garland 13).

Im Jahr 1754 schrieb er eine andere Zeitschrift Theatrical Library. Im Jahr 1755 schrieb er eine Tragödie Miss Sara Sampson. Es wurde später im Juni 1755 aufgeführt. Er war nicht zufriedien, so ging er nach Leipzig zurück; (Garland 14). Er dachte, dass er glücklicher in Leipzig sein würde, als er in Berlin war.

In Leipzig traf er einen Freund, der Dichter war. Sein Freund hiess Ewald von Kleist, und er beeinflusste Lessing. Sie waren gute Freunde. Kleist musste Leipzig verlassen, so verliess Lessing Leipzig auch. Lessing wollte nach Berlin zurückgehen (Garland 16). Lessing ging nach Berlin im Jahr 1758 zurück (Garland 16). Im Jahr 1759 schrieb er Literaturbriefe (Garland 17).

Er nahm eine Stelle als Sekretär beim General Tauentzien an, und er verliess Berlin am 7. November 1760. Seine Stelle war in Breslau, aber er sagte niemand, dass er Breslau verlassen wollte (Garland 18). Er war nicht glücklich über seine Entscheidung, aber sein Einkommen war sehr gross (Garland 19). Er schrieb Minna von Barnhelm, eines seiner wichtigsten Werke. Er war unzufrieden, und er schrieb seinem Freund Ramler: 'Ich bin meiner jetzigen Situation so überdrussig, als ich noch einer in der Welt gewesen bin' (Garland 20). Er schrieb es am 30.Mai 1762. Er wollte im Jahr 1764 Breslau verlassen, aber General Tauentzien war krank. Er verliess Breslau aber doch im April 1765, und er ging nach Kamenz, um seine Familie für einen Monat zu besuchen (Garland 20).

Nachdem er seine Familie besuchte, ging er nach Berlin zurück. Er schrieb Laokoon, und es erschien zu Ostern 1766 (Garland 21). Er nahm eine Stelle als Dramaturg und Kritiker am Deutschen Nationaltheater in Hamburg am 10.Januar 1767 an (Garland 22).

Hamburg war das Zentrum des Bürgertums und hatte ein Theater seit dem Jahr 1763 gehabt. Am 10.Januar 1767 unterschrieb er einen Vertrag mit dem Nationaltheater. Am 22.April 1767 wurde das Nationaltheater geöffnet. Lessing schrieb auch seine Abhandlung Hamburgische Dramaturgie (Garland 22). Nach einem Jahr war das Nationaltheater ein Misserfolg. Lessing verliess seine Stelle als Kritiker und Dramaturg (Garland 23).

Im September 1770 bekam Lessing eine Stelle als Bibliothekar. Am 4.Mai 1770 ging er nach Wolfenbüttel, um seine Stelle als Bibliothekar zu nehmen (Garland 25). Wolfenbüttel war sehr klein und hatte ungefähr 6.000 Einwohner. Er war sehr glücklich in Wolfenbüttel (Garland 26). Er begann viel an seine Freundin, Eva König, die Witwe seines Freunds, zu schrieben. Er fühlte sich sehr einsam. Er wollte eine Frau haben. Er begann ihr vertraute Briefen zu schreiben, und er wollte Eva heiraten, aber er hatte nicht genug Geld (Garland 27).

Im September 1770 starb Lessings Vater. Er fühlte sich noch einsamer (Garland 27). Im April sah er Eva zum ersten Mal seit acht Monaten. Sie blieb bis Februar in Hamburg. Er wollte Eva heiraten, aber im Februar ging sie für drei Jahre nach Berlin. Er war sehr traurig, und er war krank. Er hatte auch kein Geld (Garland 28).

Lessing verliess Wolfenbüttel am 9.Februar 1775. Er ging nach Wien, um Eva zu besuchen. Der Prinz, Leopold von Brunswick, besuchte Lessing in Wien. Er wollte mit ihm nach Italien gehen. Am 25.April verliess Lessing Wien mit dem Prinzen. Eva ging nach Heidelberg (Garland 29). Lessing wollte nicht nach Italien gehen, weil Eva ihm fehlen würde (Garland 29). Er ging aber doch für ein Jahr nach Italien, und er begab sich im Dezember 1775 zurück.

Lessing und Eva heirateten am 8.Oktober 1776 in York. Sie gingen nach Wolfenbüttel. Im März 1777 starb Lessings Mutter. Acht Monate später im November hatte Eva ein Baby, das nach vierundzwanzig Stunden starb. Eva blieb zehn Tagen im Bett. Am 10.Januar 1778 starb Eva Lessing (Garland 32). Gotthold war sehr traurig. Er schrieb seiner Freundin, Elise Reimarus, einen Brief. Er sagte: 'lasse den Kahn gehen, wie Wind und Wellen wollen' (Garland 34). Lessing starb am 15.Februar 1781 in Braunschweig (Garland 35).

Lessing beeinflusste die deutsche Literatur. Er hielt zu den Regeln der Literatur, aber er trug seine eigenen Ideen zu diesen Regeln bei. Er glaubte an die Evolution der Literatur, und es war sein wichtiger Beitrag zu der deutschen Literatur (Garland 44).

Ein anderer Beitrag zu der deutschen Literatur war Nathan der Weise (Garland 144). Es wurde im Jahr 1779 zum ersten Mal aufgeführt. Es schloss seine religiösen Konfikte ein (Garland 144). Seine Ziele waren, seine Gesinnungen und die höchste Weisheit zu zeigen. "Lessing's importance for the theater is that of an innovator; for the modern reader he is significant for his vivid presentation in plays and sound ethic, the validity of which is still unchallenged" (Garland 147).

Er hielt seine Ziele und sein Glauben trotz der Hindernisse aufrecht (Brown 166). Sein Ziel war die intellektuelle Reife (Brown 7). Auch wollte er religiöse Toleranz und rassische Toleranz, und es war klar in seinen Werken (Garland 196). Durch seine Ziele bahnte er den Weg für die deutsche Literatur (Garland 191). "Lessing is truly the founder of modern German literature" (Garland 193).


Bibliographie

  1. F.A. Brown. Gotthold Ephraim Lessing. New York: Twayne Publisher, Inc., 1971, pp. 18-167.
  2. H.B. Garland. Lessing: The Founder of Modern German Literature. Cambridge: Bowes and Bowes, 1949, pp. 3-203.