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STEFAN GEORGE (1868-1933)


Sein Leben

1868 als Sohn eines Weinhändlers in Bingen am Rhein geboren, 1933 in Minusio bei Locarno gestorben.

George dachte von Jugend an, daß er Dichter werden muß. Er reiste durch ganz Europa und machte sich mit den modernen Dichtern, besonders mit den symbolistischen Dichtern Frankreichs, bekannt. 1892 begann George die Zeitschrift Blätter für die Kunst und viele junge Menschen sammelten sich um George wie Jünger, die ihn kultisch verehrten.

Er schrieb nicht sehr viel und fast nur Gedichte. In seiner ersten Phase waren seine Werke vom Prinzip "l'art pour l'art" (die Kunst um der Kunst willen) bestimmt, in seiner nächsten Phase wollte er in seinen Gedichten zeigen, daß der, der Dichter, ein Seher war, der die Gesellschaft eine antimoderne Ordnung aufzeigt. Wie viele um diese Zeit war George gegen das Moderne, aber er wollte nicht zurück zu einer mytischen Heimat, sondern eine dauernde Herrschaft des Geistes bauen.

Nach dem 1. Weltkrieg schrieb George nur noch wenige Gedichte, ab 1919 erschienen Blätter für die Kunst nicht mehr. Am Ende seines Lebens zog sich George in die Schweiz zuück und sagte nichts zu den Ehrungen, die die Nazis ihm verliehen.


Biographisches und weitere Informationen auf dem Web:


Wichtige Werke:


Symbolismus.
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