GER 341: German Literature
Oregon State University
December 3, 1997

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
von Brandon Bunting

Johann Wolfgang von Goethe ist ein bedeutender Stellvertreter der deutschen Literatur. Er wurde am 28. August 1749 in Frankfurt geboren. Während seiner Kindheit waren der Absolutismus und die Aufklärung sehr wichtig. Zu seiner Lebzeit gab es Kriege, Umwälzungen der Gesellschaft und den Lebensbedingungen, radikale Veränderungen in der Wissenschaft und Kunst, den Siebenjährigen Krieg, die Französische Revolution, die Herrschaft Napoleons und seinen Sturz (Hohendorf 13). Er sah den Anfang der Industriellen Revolution und die neue Stärke der Romantik. Alle diese Änderungen der Welt und die Änderungen in seinem Leben zwangen ihm, Privatperson, Staatbeamte, Naturwissenschaftler und, natürlich, Autor zu sein. Während seiner Schultage schrieb Goethe Stücke und wurde ein Sprecher des Sturm und Dranges. Seine späteren Werke (z.B. Faust) repräsentierten die Klassik, obwohl viele Leute, die nicht Deutsche sind, seine Werke als europäische Romantik verstehen. Ausser seiner literarischen Werke studierte er die Botanik, die Anatomie und die Geologie. Goethe änderte sich, als seine Umgebung sich änderte.

Von Jugend auf hatte Goethe einen intellektuellen Hintergrund. Sein Vater, Johann Caspar Goethe, hatte eine arme Familie, obwohl er sehr intelligent war und viel politisches Wissen hatte. Seine Mutter, Catharina Elisabeth Textor, kam aus einer Familie von Gelehrten und Juristen. Johann Wolfgang hatte auch eine Schwester, und sie hiess Cornelia, obwohl sie starb, als sie nur siebenundzwanzig war. Sein Vater war sehr streng mit der Erziehung des Sohnes. Zum Beispiel war Goethe nur acht Jahre alt, als er im letzte Jahr des Gymnasium Latein verstehen und sprechen konnte. Obwohl er entfernt von der Religion aufwuchs, dankte er später auch einen Teil seiner Erziehung der Bibel (Boerner 7-10).

1759 kam die französische Besatzung von Frankfurt, welche ihm eine neue Inspiration gab. Das Theater inspirierte ihn auch, und jetzt fing er an seine literarischne Fähigkeiten freizulassen. Bald sah Goethe, dass die Religion nicht alles war. Ausser seiner neuen Freunde, Gedanken, usw, gab es andere Gründe, warum Goethe Gott nicht wie früher sah. Am 1. November 1775 gab es in Lisabon ein schreckliches Erdbeben, das seinen Glauben erschütterte. Der Siebenjährige Krieg zwischen Preussen und Österreich stellte auch sein Glauben in Frage. Goethe fragte, wie Gott solch einen Schrecken schaffen künnte. Goethe verstand nicht „…how a world can be called on to act as judge as well as be a spectator" (10 Boerner). Mit einem lachenden und einem weinenden Auge lernte er weiter. Immer wollte er, so oder so, sich selbst ungezwungen ausdrücken. Jetzt wünschte Goethes Vater, dass sein Sohn Recht studieren sollte. Goethe, jetzt siebzehn Jahre alt, fuhr nach Leipzig, um dort zu studieren. Im Jahre 1765 wurde Goethe ????gegen die Zusammenziehung seines Vater und auch Frankfurt sein. Es schien bald, dass sein Leben etwas kompliziert wurde. Seine Zeitgenossen schätzten seine Gedichte nicht, und andere schätzten seine Gedanken nicht. Meistens wurde Goethe oft enttäuscht, weil nichts sein Interesse halten konnte. Endlich machte er einen Freund, der Ernst Wolfgang Behrisch hiess. Behrisch wurde ein kritischer Leser von Goethes Gedichten. Allmählich machte auch Goethe neue Freunde. Eine Frau, Anna Katharina (Katchen), liebte Goethe, und er liebte sie. Leider glaubte Goethe, dass sie wegen seiner „unfounded and silly jealousies burdened relationships" keine Beziehung haben sollten (page). ???Seine Leben hatte wieder Druck aus verschiedenen Gründen. Seine dichterischen Ausdrücke waren sein einziges Ventil nur Freisetzung, obwohol die nicht immer genug war. Im dritten Jahr des Studiums hatte Goethe einen Zusammenbruch, und im Juli 1768 wurde er sehr krank und musste nach Frankfurt gehen. Nach seiner ???Wiedererlangung fuhr er nach Strassburg, um sein Studium zu beenden, und um neu anzufangen. Während dieser Zeit lernte er Herder kennen, der ihm die Augen für die Dichtung aufmachte. Er hatte eine andere Frau, aber er brach das Herz dieses Mädchens. Bald drang sein Vater zur Beendigung des Studiums, um eine Karriere als Rechtsanwalt anzufangen. Goethe wollte sich aber nicht an eine Karriere binden.

Jetzt war Goethe vierundzwanzig, und es war die Zeit des Sturm und Drangs (1770 – 1786). „Natur" war das Thema; „…human personality in it's entirety as well as the oneness of the universe…rejection of a belief in revelation and promises of salvation, and recognition of a human destiny characterised by decline and death (Boerner 28). Er hörte nicht auf die und auf keine Bürger. Es gab nur Goethe, seine literarischen Zirkeln und ihre Ideen. Immer wieder drang Goethes Vater den Sohn, mit einer Arbeit anzufangen, und 1772 schickte er ihn an das Reichskammergericht in Wetzlar. Goethe fuhr aber bald wieder nach Frankfurt zurück und machte sehr wenig mit seiner Karriere. Es gab eine andere schlechte Änderung in seiner Umbegung, und er hatte auch schlechte Erinnerungen an Wetzlar. Abermals stand Goethe unter Druck (Fairley 37 - 42).

Obwohl er ein so komplizertes Leben hatte, wurde Goethe wichtig und beliebt. 1774 erschien anonym sein erster Roman, Die Leiden des jungen Werthers. Goethe nutzte die Lage nicht aus und schrieb nur kleine Werke (Oden, Hymnen, dramatische Skizzen, usw) (Reed 29). Leider brannte Goethe viele dieser Werke. Seine Gedanken waren überall, aber meistens mit der Aufklärung seiner religiösen Gedanken. Viele seiner Werke „expressed views on theological trends, rejected dogmatism, orthodoxy, and rationalism" (Boerner 34). Goethe studierte sehr viel seine eigene Persönlichkeit, dennoch lernte er neue Leute kennen. Im Jahr 1774 lernte Goethe Karl August (Thronfolger in Sachsen-Weimar-Eisenach), und August lud im Jahr 1775 Goethe nach Weimar ein.

In Weimar hatte Goethe viele Regierungstellen, und er fing mit der Gesellschaft an, (in order to) „figure out how the world suited him" (Boeren 43). Er versuchte, seine Umgebung zu kontrollieren und ernst zu sein. Goethe suchte vielleicht eine neue Reife, um seine Jugend hinter sich zu lassen. Seine frühen Jahre in Weimar waren nicht produktiv, obwohl er viele Erfahrungen für seine zukünftigen Werke gewann. Er studierte meistens Naturwissenschaften und hatte viel Interesse für Evolution. Es war für ihn eine Zeit, in der er sich frei von „materiellen und moralischen Pflichten und Bindungen" fühlte (Hohendorf 35). Das Leben in Weimar wurde zu hektisch und langweilig, weil er seine echten Interessen ignorierte, also fuhr er im September 1786 nach Italien, um glücklich und ohne Bindungen zu leben.

Seine Reise gab ihm ein Jahr der Änderungen. Er studierte Kunstgeschichte, Botanie und Anatomie. Als er nach Deutschland zurückging, war alles wieder eine Enttäuschung. Seine Freunde hatten andere Prioritäten oder Gefühle (Fairley 137 - 140). Er schloss Freundschaft mit den Professoren der Universität. Bald verliebte er sich in eine Frau, die Christiana Vulpius hiess. Sie hatten fünf Kinder aber nur ein Kind überlebte. Er hiess August.

Er fand auch einen beständigen Freund, Friedrich Schiller. Goethe und Schiller halfen einander mit ihren Werken und ihrem Leben. „Goethe moderated Schiller's extremes and philosophical speculation, and Schiller drew Goethe from science to poetry" (Boerner 60). Seit der Italienreise war Goethe nie so zufrieden. Schillers Tod im Jahre 1805 war schwer für Goethe. Manchmal war alles gut, aber meistens war er traurig. Schillers Tod war nicht der einzige, der Goethes Leben änderte. 1828 starb Karl August, und 1828 starb sein Sohn. Jetzt hatte Goethe nur seine Werke. Johann Wolfgang von Goethe starb am 22. Marz 1832.

Goethes Werke hatte viel Erfolg. Werke wie Faust, Götz von Berlichingen, Werther, usw bestätigten sein literarisches Genie (Haile 1). Goethe gab Literatur eine neue Leserschaft, weil jeder seine Werke lesen und interpretieren konnte. Es war Literartur für die ernsten Leute. Es gab eine neue Verbindung zwischen dem Leser und der Literatur. ??? Jeder sah seine Werke und die Meinungen, die Gefühle untersuchten, die nie so ausdrucksvoll waren. In diesem Satz über Goethes Werk, Werther, können wir Goethe und seine Zeit verstehen: It was channelled from the political into the literary field because that was the only one which a spirited young German could express his protest against the disunited, impotent, apathetic, and convention-ridden society… (Leppmann 7).


Bibliographie

  1. Peter Boern. Johann Wolfgang von Goethe: 1832/1982. Bonn: Inter Nationes, 1981.

  2. Barker Fairley. A Study of Goethe. London: Oxford University Press, 1961.

  3. H. G. Haile, "German Poet Johann Wolfgang von Goethe."[Katharena Eiern ttp://members.aol.com/Kathatena E/private/Pweek/Goethe/goethe-1.html], November 1997.

  4. Horst Hohendorf. Goethe und Seine Zeit. Italy: Arnoldo Mondadori Editore, 1966.
  5. Wolfgang Leppmann. The German Image of Goethe. Oxford: Clarendon Press, 1961.
  6. T. J. Reed. Goethe. Oxford/New York: Oxford University Press, 1984.