GER 341, 342, 343 HomepageOregon State University

Liebelei


Fragen:

Erster Akt

  1. Welches "Frauenproblem" hat Fritz?
  2. Fritz denkt an ein "bestimmtes" Problem: welches? Ist es ein echtes Problem oder ist es nur in seinem (ihrem?) Kopf?
  3. Wie hat Theodor versucht, Fritz abzulenken?
  4. Welche Gedanken/Gefühle hat Fritz dieser anderen Frau gegenüber? Wie ist das anders als "jenem Weib" gegenüber?
  5. Wozu, meint Theodor, sind "Weiber" auf der Welt? Welche Art von Beziehung will er mit ihnen haben?
  6. Welche Unterschiede finden Sie zwischen den 2 jungen Männern?
  7. Denken Sie darüber nach, wie und wann die Charaktere Du und Sie benutzen!
  8. Was lernen wir über Christines Charaktereigenschaften, als Mizi und die Männer sie besprechen?
  9. Wie reagiert Mtzi darauf, als sie lernt, dass die Männer in der Reserve sind?
  10. Mizi: was lernen wir hier über ihre Lebens"philosophie"?
  11. Beschreiben Sie Christine!
  12. Welche Gefühle hat sie für Fritz?
  13. Welche Gefühle hat er für sie? Was weiss er über sie und ihre Welt?
  14. Warum will "der Herr" mit Fritz duellieren? (Es wird nicht ausgesprochen, aber das ist es, was der Herr von Fritz will! Sehen Sie unten einige Gedanken zum Duellieren!)
  15. Wie reagiert Fritz auf die Idee des Duells?
  16. Wie reagiert Theodor auf die Idee des Duells?

Zweiter Akt

  1. Worüber sprechen Katharina und Christine?
  2. In welchem Ton sprechen sie?
  3. Warum, denken Sie, hat Schnitzler Katharina in seinem Stück?
  4. Worüber sprechen Katharina und Weiring?
  5. Welche Adjektive würden Sie benutzen, um Weiring zu beschreiben? Um Katharina zu beschreiben?
  6. Ab Seite 39 besprechen Mizi und Christine Frauen und Männer. Was denkt Mizi und was denkt Christine über das Verhältnis zwischen den Geschlechtern (=sexes)?
  7. Warum kommt Fritz zu Christine am Ende vom 2. Akt? Was lernen wir über Fritz und Christine aus dieser Szene?

Dritter Akt

  1. Warum ist Christine am Anfang vom 3. Akt so unglücklich?
  2. Wie hat Christines Vater darauf reagiert, als Christine ihm "alles" erzählt hat?
  3. Wie erklärt Mizi die Tatsache (=fact), dass die Frauen die Männer seit Vorgestern nicht gesehen haben?
  4. Was will Christine, dass Mizi für sie tut?
  5. Ab Seite 50: Weiring weiss, dass Fritz tot ist, aber Christine weiss es noch nicht. Wie versucht Weiring, sie zu trösten (=soothe)? Was lernen wir über die Beziehung zwischen dem Vater und der Tochter aus dieser Szene?
  6. Theodor kommt und Christine lernt, dass Fritz wirklich tot ist. Christine will von Theodor alles über seinen Tot wissen. Warum ist sie so entsetzt (=outraged), als er erzählt, wie Fritz gestorben ist, was er vor seinem Tot gesagt/getan hat, wie seine Beerdigung war, etc.? Warum wird sie "nicht wieder kommen"?

Allgemeine Fragen zum Text

  1. Aus wessen (=from whose) Perspektive sehen wir die Welt des Stücks?
  2. Warum könnte man sagen, dass Christine für Fritz MEHR als nur ein Zeitvertreib (eine Liebelei) war?
  3. Was bedeutet für Fritz das Glück? für Christine?
  4. Was denkt Fritz über die Fähigkeit der Sprache, "Wahrheiten" oder die "Wirklichkeit" auszudrücken? Was denken Sie darüber?
  5. Warum ist Christine so unglücklich am Ende?
  6. Wer ist eigentlich der interessantere Charakter, Fritz oder Christine?
  7. Gibt es irgendetwas Positives am Ende des Stückes? (Wenn Sie GER 341 gemacht haben: Vergleichen Sie dieses Ende mit dem Ende von Kabale und Liebe!)
  8. Wie zeigt Schnitzler die Welt in diesem Stück? Was denken Sie darüber?

Themen


Dueling in Turn-of-the-Century German-speaking countries

In Germany and Austria at the end of the 19th and the beginning of the 20th centuries, dueling still took place. Among members of "schlagenden Verbindungen" at the universities, ritual dueling with swords was a kind of hazing practice; sporting the dueling scar on the face was a sign of elite status later in life. Whereas in most other countries in Europe dueling was either restricted to swords or had been abolished, German and Austrian upper- and upper-middle class males still dueled with pistols, often in defiance of weakly enforced laws against the practice.

In his book Dueling: The Cult of Honor in Fin-de-Siecle Germany, Kevin McAleer describes the protocol of the German duel, and we find many of these traits in the duel of Liebelei. First came the insult, which could take many forms from ridiculing a man's choice of entree in an upscale restaurant to having a love affair with his wife.

After the insult, the protocol of the duel was mapped out precisely, including the time and place of the duel, the guest list, the selection of weapons and number of paces, dress options and the decision regarding when to let the attending physician set up his instruments on the field.

MCAleer describes the duel as an ultimate test of courage, of masculinity and allowed duelers to claim to be the elite of society. The trappings of the duel were aristocratic, coming from feudal chivalric values, but often upper-middle-class men engaged in duels. They believed the practice gave them a special status that distinguished themselves from the lower classes and other outsiders like Socialists, Jews, left-liberals, and pacifists, who were not allowed to "give satisfaction" because of their position in society. Thus dueling also had a political aspect.
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